Verbindungen

Verbindungen zwischen hier und da

Lucy in the sky with diamonds

mit 2 Kommentaren

Aus Anlass des Todes von Lucy Vodden, geb. O’Donnell.

Geschrieben von Carlsson

28. September 2009 um 18:53

WTF?

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Was zur Hölle ist das?

Geschrieben von Carlsson

18. September 2009 um 19:59

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Kaffeepause: Lützenkirchens Neue

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An die Nummer und die sich daran anschließende Zeitgeist-Diskussion kann sich noch jmd. erinnern?

Die demnächst erscheinende neue Single bietet da nicht so viel Diskussionspotenzial:

Zudem stammt der Text von Knorkator, wobei ich Lützenkirchs Version da schon wesentlich angenehmer finde:

Geschrieben von Carlsson

12. September 2009 um 21:16

Veröffentlicht in Links, Musik

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Moondog

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Moondog an seinem Stammplatz in NY

Moondog an seinem Stammplatz in NY

Da ich es gerade wieder bei WDR 5 gehört habe: Der Todestag Moondogs jährt sich.

Deshalb hier seine meiner Meinung nach schönsten Stücke


Moondog – Bird’s Lament


Moondog – Pigmy Pig


Moondog – Paris

Geschrieben von Carlsson

8. September 2009 um 10:55

Veröffentlicht in Geschichte, Musik

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World’s most offensive joke

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Bei neun zu vergebende Plätzen landete der Holocaust auf  Platz neun in GB, in Deutschland käme sicherlich etwas anderes raus.

Auf den weiteren Plätzen der Rangliste, die 2007 von der Redaktion danach erstellt wurde, welchen Medienrummel jemand damit auslösen würde:

8. Rassistische Witze

7. Behindertenwitze

6. Witze über Lady Di

5. Pädophilenwitze

4. Witze über Tsunamiopfer

3. Witze über Leute von der Merseyside

2. Witze über die Anschläge in NY und London

Und Platz 1, wer hätte es vermutet:

1. Witze über den Islam.

Geschrieben von Carlsson

7. September 2009 um 10:04

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Deutschland, ein Sommermärchen

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Im Berliner Olympiastadion finden Wettkämpfe statt und auf Deutschlands Straßen marschiert der rechte Pöbel auf mit Fackeln. Ist das toll, dass manche Leute völlig lernunfähig sind. Also die Deutschen und so. Trauen sich dann andererseits aber wieder nicht vor der sächsischen Landtagswahl bei Umfragen NPD anzugeben, so dass es am Ende trotz schlechter Umfragen weit mehr als die nötigen fünf Prozent. Ein trauriges Bild, das sich hier bietet.

Schon seit wohl zwei Wochen geht es ja bei Twitter herum mit dem #hessmob. Ich bin mit noch nicht ganz sicher, ob es eine Verdummbeutelung der Linken durch die Rechten sein soll oder ein wirklicher Flashmob ist, der nur gegen die Natur des Mediums schon viel zu lange angekündigt und damit aus Sicht der Rechten recht sinnlos ist. Vielleicht finden ja auch Flashmobs statt, aber nur an anderen Orten? Klar ist es nicht, aber nach der Sichtung obigen Videos werde ich mich zumindest mal zum in Chemnitz vorgesehen Ort begeben. Und wenn nichts ist, dann hole ich mir einfach bei der Eisdiele gegenüber ein Eis. War es wenigstens nicht umsonst, das ich dort war.

Geschrieben von Carlsson

17. August 2009 um 15:01

Es mangelt meist doch nur an Kommunikation

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Hier ist ein Beispiel, das mal wieder zeigt, welchen Stellenwert gut Kommunikation in einer Beziehung, und auch sonst so, hat. 90 Prozent der Probleme entstehen doch wirklich, wenn einer nicht zuhört oder es falsch versteht. In diesem Fall handelt es sich anscheinend um die erste Variante.

Geschrieben von Carlsson

15. August 2009 um 07:27

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1968-Roundup oder Altlasten bloggen mit Christian Anders, Abt Alkuin Heising, dem Piratensender Galaxy, und der Abschaffung von Weihnachten

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Wären wir hier bei den jungen Feministinnen der Mädchenmannschaft, dann würde hier jetzt stehen, dass dies die Teile 6-9 von 9 aus der Reihe die „Lustigen oder bemerkenswerten Randereignisse des Jahres 1968″.

Hier vier Ereignisse aus dem Jahr 1968, die zum Nachdenken anregen:

2. September 1968, München

Der Schlagersänger Christian Anders, der seit dem 1. Juli seinen Wehrdienst in einer Kaserne der bayerischen Landeshauptstadt ableistet, stellt einen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Da er sich weigert, noch länger Uniform zu tragen, wird er festgenommen und in eine Arrestzelle gesteckt. – Ob Anders Chancen hat, vor der Prüfungskammer zu bestehen, ist zweifelhaft. Er trägt als Karate-Kämpfer den schwarzen Gürtel und hat die Münchner Polizei eine Zeitlang in Techniken der Selbstverteidigung ausgebildet.

4. Dezember 1968, Siegburg

Der am Benediktinerkloster Michaelsberg tätige Abt Alkuin Heising legt aus Protest sein Amt nieder und wird daraufhin vom Vatikan von all seinen Verpflichtungen entbunden. Der 41jährige hatte zuvor scharfe Kritik an der Katholischen Kirche geübt und dieser einen „autöritären Amtsstil“ sowie eine „absolutistische Amtspraxis“ vorgeworfen. Trotz einiger Reformen, begründet der Geistliche seinen Schritt, gebe es im Gottesdienst immer noch eine „radikale Unterdrückung religiöser Spontaneität“ und keinen wirksamen Schutz vor Willkürmaßnahmen der Obrigkeit. Er fordere deshalb, dass jedem Bischof zu dessen Kontrolle ein Parlament zur Seite gestellt werde.

16. Dezember 1968, Nordsee

Von Bord des außerhalb der deutschen Hoheitsgewässer liegenden Schiffes „Galaxy“ beginnt der erste deutsche Piratensender mit der Ausstrahlung seines Rundfunkprogramms. Der Sender, der sich mit Popmusik vor allem an junge Hörer wendet, hat eine Reichweite von etwa 1.000 Kilometern

17. Dezember 1968, West-Berlin

Eine von APO-Angehörigen ins Leben gerufene „Ad-hoc-Gruppe Christliche Weihnacht 1968“ droht für die Gottesdienste an den Festtagen massive Störungen an. Die Gruppe fordert die Abschaffung der Weihnachtsfeiertage. Außerdem sollen die Geistlichen damit aufhören, die auf der Welt existierenden Probleme zu vernebeln.

Aus: Kraushaar, Wolfgang: 1968. Das Jahr, das alles verändert hat, Piper München/ Zürich 1998, S. 138, S.299, S. 305.

Geschrieben von Carlsson

9. August 2009 um 22:48

Chruschtschow kommt nicht ins Disneyland

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Chruschtschow, Eisenhower und ihre Gattinnen bei dem Staatsbankett

Chruschtschow, Eisenhower und ihre Gattinnen bei dem Staatsbankett

Chruschtschows Amerikabesuch im November 1959 war eine surreale Posse. Einerseits befürchtete er, sich nicht angemessen zu benehmen, andererseits, unangemessen behandelt zu werden. Deshalb hatte er sich vorgenommen, sich von dem, was er sah, nicht beeindrucken zu lassen, wollte gleichzeitig aber auch die Amerikaner davon überzeugen, dass sein Land bald zu ihnen aufschließen würde. Er bestand darauf, mit einem neuen, unerprobten Flugzeug nach Washington zu fliegen, weil er seine Gastgeber mit dessen Größe beeindrucken wollte. In einem Toast, den er im Weißen Haus ausbrachte, würdigte er den Reichtum Amerikas, sagte aber voraus: „Morgen werden wir so reich sein wie Sie. Und übermorgen? Sogar noch reicher!“ Er empfing in einem New Yorker Stadthaus unter ein Gemälde von Picasso führende Kapitalisten; besuchte ein Fernsehstudio in Hollywood und war angeblich schockiert über das, was er dort sah; war empört darüber, dass man ihm aus Sicherheitsgründen einen Besuch in Disneyland verwehrte; geriet in eine lautstarke Auseinandersetzung mit dem Bürgermeiste von Los Angeles; besichtigte das Korn auf einer Farm in Iowa; und diskutierte mit Eisenhower in Camp David über Krieg und Frieden – nachdem man ihm versichert hatte, dass die Einladung auf die Datscha des Präsidenten eine Ehre sei und keine Beleidigung.

Aus: John Lewis Gaddis: Der Kalte Krieg. Eine neue Geschichte, Pantheon/München 2008, S.93f.

Geschrieben von Carlsson

4. August 2009 um 00:26

Ein Urteil über die Große Koalition

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Eine Große Koalition kennzeichnet prinzipiell eine Krise der Parteiendemokratie, mag sie auch unter gewissen Umständen geboten sein, um beispielsweise Entscheidungen von großer Tragweite zu fällen. Sie darf – genau wie die Allparteienregierung – kein Regelfall parlamentarischer Regierungsweise sein, weil sie den für die Demokratie notwendigen Grundsatz der wechselnden Regierungsbildung zunichte macht. [...] In der seinerzeitigen Situation war die Große Koalition notwendig. [...] Die Erfolge der Großen Koalition sind in bestimmten Sachbereichen unbestreitbar. So bekam die Große Koalition durch Wirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) -Theodor zu Guttenberg (CSU) und Finanzminister Franz Josef Strauß (CSU) Peer Steinbrück (SPD) die Rezession schnell in den Griff. Die Zahl der  Arbeitslosen sank und die Inflationsquote erreichte einen Tiefstand.

In leicht variierter Form aus: Eckhard Jesse: Die Entwicklung des Parteiensystems und der Parteien in der Bundesrepublik Deutschland. Vom Beginn der zweiten Hälfte der vierziger Jahre bis zur Gegenwart, in: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Parteien und Wahlen in Deutschland, München 2003.

Geschrieben von Carlsson

2. August 2009 um 21:56

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